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Einigung im Streit um iPad-Namensrechte wird angestrebt

By am 08.05.2012

In den Streit um den Markennamen iPad, der zwischen Apple und dem chinesischen Unternehmen Proview entbrannt ist, kommt offenbar Bewegung. Aktuellen Berichten zufolge haben die Kalifornier Proview ein finanzielles Angebot unterbreitet.

Apple macht Vergleichsangebot

Wie das Nachrichtenportal “n-tv” berichtet sei die Höhe des Angebotes für die Chinesen jedoch nicht akzeptabel. Das zuständige Gericht in Guadong hatte die beiden Parteien aufgefordert, sich in einem möglichen Vergleich zu einigen. Anwälten zufolge dauern die Verhandlungen an, aufgrund einer richterlichen Anweisung dürfen keine Einzelheiten nach außen dringen. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge soll Apple gesprächsbereit sein und seine bisherige Haltung geändert haben.

Namensrechte für den chinesischen Markt waren nicht enthalten

Grund des Streites ist der Markenname des iPad. Apple hatte bereits im Jahr 2009 die Namensrechte von Proview Electronics in Taiwan über eine dritte Firma erworben ohne selbst in Erscheinung zu treten. Das chinesische Unternehmen Proview betont jedoch, nicht in das Geschäft involviert gewesen zu sein, so dass die Namensrechte für den chinesischen Markt noch immer bei Proview China lägen. Bisher ist noch immer unklar, ob die Namensrechte für den chinesischen Markt im Kauf enthalten waren. Bereits im Oktober 2011 hatte das chinesische Unternehmen Klage gegen Apple eingereicht und rund 1,2 Milliarden Euro Schadenersatz gefordert. Anfang 2012 hatte Proview auch vor einem amerikanischen Gericht Klage eingereicht.