Vergleichen Sie Ihren DSL-Anbieter

Apple will 12 Millionen Euro für iPad-Namen in China zahlen

By am 14.05.2012

Bereits in den letzten Tagen war berichtet worden, dass Apple im iPad-Namensstreit kurz vor einer Einigung mit dem chinesischen Kontrahenten Proview Shenzen stehe. Aktuellen Meldungen zufolge soll Apple dem chinesischen Unternehmen 12 Millionen Euro geboten haben.

Proview verlangt das Vierfache

Die “Beijing Times” berichtet jedoch, Proview verlange die Zahlung von umgerechnet rund 48 Millionen Euro. Der zuständige Richter hatte die beiden Unternehmen beauftragt, Gespräche zu führen, um eine Einigung zu erzielen. Apple hatte die Namensrechte für das iPad bereits vor drei Jahren über eine dritte Firma erworben. Gekauft wurden die Rechte von dem taiwanesischen Proview-Unternehmen. Das chinesische Schwesterunternehmen behauptet nun, an dem Geschäft nicht beteiligt gewesen zu sein. Die Namensrechte für das iPad sind in China noch immer auf das Unternehmen Proview Shenzen registriert.

Klage in Kalifornien gescheitert

Das chinesische Unternehmen ist finanziell angeschlagen, und so steht Apple in dem Namensstreit nicht nur in Diskussionen mit dem Unternehmen Proview sondern auch mit dessen Gläubigern, zu denen nach Angaben des “Focus” auch die Bank of China und die Misheng Bank zählen. Die Chinesen hatten Anfang der Woche auch versucht, Klage gegen Apple in Kalifornien einzureichen. Dabei warf Proview den Kaliforniern vor, beim Kauf bewusst getäuscht zu haben und nicht den Verwendungszweck für den Markennamen iPad angegeben zu haben. Nach Ansicht des kalifornischen Gerichtes muss dieser Streit aber nicht vor einem US-Gericht ausgetragen werden.