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Nasdaq will Entschädigung für Pannen bei Facebook-Börsengang zahlen

By am 07.06.2012

Aktuellen Meldungen zufolge wird die Technologie-Börse Nasdaq die Anleger aufgrund der Pannen beim Börsengang des sozialen Netzwerks Facebooks entschädigen. In einem Gespräch mit dem “Wall Street Journal” teilte Nasdaq-Chef Robert Greifel mit, die Anleger würden insgesamt 40 Millionen US-Dollar Entschädigung erhalten.

Investmentfirmen erachten Entschädigungssumme als zu gering

Greifel entschuldigte sich in dem Interview für die Pannen und betonte, die Nasdaq habe die Entschädigungssumme nach einer umfangreichen Analyse der Vorgänge bei dem Börsengang festgesetzt. Insgesamt will die Nasdaq 13,7 Millionen US-Dollar in bar auszahlen und die weitere Summe als Handelsrabatte vergüten. Der Plan der Technologiebörse muss noch von der IS-Börsenaufsicht überprüft werden. Trotzdem kritisierten Investmentfirmen das Vorgehen der Nasdaq und gaben an, das Angebot der Börse reiche nicht aus, um die Verluste der Kunden auszugleichen. Angeblich sollen die Anleger am ersten Handelstag der Aktie mehr als 100 Millionen US-Dollar verloren haben.

Nasdaq gesteht Pannen zögerlich ein

Zunächst hatte die Börse immer wieder betont, dass der Börsengang des sozialen Netzwerks ein großer Erfolg gewesen sei und die in diesem Zusammenhang aufgetretenen Pannen erst recht spät zugegeben. Die Probleme beim Börsenstart resultierten aus einer technischen Panne der Nasdaq. Anleger wussten nicht, ob ihre Aufträge ausgeführt wurden. Es kam auch dazu, dass einige Aufträge gar nicht abgewickelt wurden.