StarDSL
Das Hamburger Unternehmen StarDSL stellt seinen Kunden einen Internetzugang per Satellit zur Verfügung. Dieser ist besonders gefragt in ländlichen Gegenden, in denen die Versorgung mit breitbandigen Internet nur schleppend ausgebaut wird. Außerdem kann StarDSL Behelfssystem eingesetzt werden, wenn die normale, kabelgebundene Internetversorgung ausfällt. Das Besonders im StarDSL-Angebot ist, dass auch der Rückkanal über eine Satellitenantenne realisiert wird, wo sonst eine Telefonleitung herhalten muss. Der Anwender arbeitet also in einem völlig autarken System.
StarDSL bietet ADSL-Zugänge mit Geschwindigkeiten zwischen 2000 und 16000 kbit/s. Die Grundgebühr ist in den ersten drei Monaten günstiger, steigt dann aber an. Zusätzlich zum Zugang muss der Kunde bei StarDSL auch noch einen Tarif buchen – dieser ist entweder eine Flatrate oder volumenbasiert. Auch hier gilt: Je schneller, desto teurer. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Außerdem werden Einrichtungsgebühren erhoben. Auch auf eine so genannte Fair-Use-Policy greif StarDSL zurück. Im Klartext heißt das, dass Kunden, die den Dienst überdurchschnittlich nutzen, automatisch gedrosselt werden. Die meisten Pakete enthalten eine VoIP-Flatrate für ganz Deutschland. Welcher Zugang und welcher Tarif der geeignete ist, hängt maßgeblich von den individuellen Anforderungen des Nutzers ab. Ein Upgrade in höhere Tarife ist aber auch während der Vertragslaufzeit problemlos möglich. Der Upstream ist in allen Paketen wesentlich geringer als der Downstream, was technisch bedingt ist. Zugänge via StarDSL sollten also nicht zum übermäßigen Hochladen von Daten verwendet werden.
Um den Zugang in das Internet via StarDSL nutzen zu können, braucht der Kunde verschiedene Hardwarekomponenten. Dazu zählt eine Satellitenschüssel, ein Sende- und Empfangs-LNB und ein Satellitenmodem. Diese Komponenten stellt StarDSL wahlweise gegen einen Komplettpreis oder gegen eine monatliche Miete zur Verfügung. StarDSL hat von zahlreichen Testzeitschriften und Instituten gute Noten beim Internet-Zugang erhalten. So beurteilte der TÜV zum Beispiel die VoIP-Sprachqualität als gut, die Computerbild fand das Angebot des Internetanbieters „preiswert“.
