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Mobile Geräte im Visier von Cyber-Kriminellen

Einer aktuellen Meldung des Security-Software Unternehmens G Data zufolge sind immer mehr mobile Geräte von Schadprogrammen betroffen. Nach Angaben der Sicherheitsfirma stieg der Anteil der mit schadhafter Software befallenen Smartphones und Tablets in den vergangenen sechs Monaten um knapp 140 Prozent.

Trojaner auf dem Vormarsch

Besonders die Verbreitung sogenannter Trojaner nahm dabei extrem zu. Die Experten von G Data gehen davon aus, dass die Verbreitung in der nächsten Zeit noch weiter ansteigen wird. Die Cyber-Kriminellen nutzen die Malware besonders für einen Spamversand und teure SMS-Dienste durch spezielle Spionageprogramme. Insbesondere mobile Geräte mit dem Betriebssystem Android geraten den Sicherheitsfachleuten zufolge immer mehr ins Visier der Kriminellen. Als Beispiel wurde ein über den Android Market vertriebenes App genannt, das einen Trojaner enthielt. Dieser veranlasste dann für den User unbemerkt Abonnementsbestätigungen an eine teure chinesische SMS-Nummer.

Deutliche Steigerung für 2011 erwartet

Den Sicherheitsexperten zufolge gab es im ersten Halbjahr insgesamt mehr als 1,2 Millionen neue Computerschädlinge. Im Vergleich zum vorangegangenen Halbjahr macht dies eine Steigerung von mehr als 15 Prozent aus. Und bei G Data rechnet man mit einer weiteren Erhöhung im Laufe des zweiten Halbjahres. Bis Ende des Jahres gibt es nach Auskunft der Security-Firma 2,5 Millionen neue Malware-Programme. Damit läge die Anzahl für 2011 um eine halbe Million höher als die des Vorjahres.

Die G Data Software AG bietet seit mehr als 25 Jahren Dienstleistungen im Bereich der IT- und Internetsicherheit an.