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Anzahl versandter SMS erstmals rückläufig

By am 31.05.2014

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der versandten Kurznachrichten erstmals gesunken. Eine Meldung des Branchenverbandes Bitkom zufolge gingen die SMS um 37 Prozent auf 37,9 Milliarden Nachrichten zurück.

Messaging-Dienste auf dem Vormarsch

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Noch im Jahr 2012 feierte die SMS nicht nur ihr 20-jähriges Jubiläum sondern auch die Anzahl von 59,8 Milliarden verschickter Nachrichten. Nun erleben wir nach Ansicht des Bitkom-Präsidenten Prof. Dieter Kempf einen deutlichen Wechsel bei den mobilen Nachrichten. Messaging-Dienste werden zunehmend beliebter auf laufen der klassischen SMS den Rang ab. Kempf geht davon aus, dass die Kurznachricht zwar weiterhin ihren Platz im Bereich der Kommunikation haben wird, die Wachstumsimpulse jedoch eindeutig bei Messaging-Diensten wie Whatsapp und Co liegen.

Vorteile der SMS

Die Vorteile einer SMS liegen auf der Hand: Zum Versenden reicht ein herkömmliches Handy, ein modernes Smartphone ist nicht erforderlich. Zudem ist zum Verschicken der SMS keine Internetverbindung erforderlich. Bei Nutzung eines Messaging-Dienstes müssen Sender und Empfänger beim gleichen Anbieter registriert sein, nur dann ist der Versand einer Nachricht möglich. Eine SMS kann netzübergreifend an jede Handynummer verschickt werden. Nach Angaben des Bitkom verschickt jeder Deutsche durchschnittlich 450 Kurznachrichten jährlich.

Internetflatrates machen Messaging attraktiv

Dennoch geht der Trend von der klassischen SMS weg. Die Verbreitung der Smartphones, über die entsprechende Messenger genutzt werden können, nimmt rasant zu. Nach Angaben des Branchenverbandes verfügt mittlerweile jeder zweite Deutsch über ein Smartphone. Bei den 16- bis 18-jährigen liegt der Anteil sogar bei 88 Prozent. WLAN-Hotspots und Internetflatrates machen die Nutzung der Messaging-Dienste ebenfalls attraktiv. Deutlich steigende Datenmengen bei der mobilen Internetnutzung belegen den Trend.