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Experten warnen vor unsicherem Online-Banking

Experten warnen vor unsicherem Online-Banking

By am 19.05.2014

Experten gehen davon aus, dass das Online-Banking mit dem mTAN-Verfahren, bei dem der Transaktionscode per SMS auf das Smartphone oder Handy geschickt wird, unsicher ist.

Einem Bericht des Magazins „Der Spiegel“ zufolge sind die Attacken beim Online-Banking um 19 Prozent gestiegen.

Zahl der kriminellen Angriffe angestiegen

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Experten warnen vor unsicherem Online-Banking

Der „Spiegel“ berichtet unter Berufung auf Zahlen des Bundeskriminalamtes, dass die Anzahl der kriminellen Angriffen im Bereich des Online-Banking deutlich zugenommen habe. Vor allem das vielfach verwendetet mTAN-Verfahren sei in den Fokus der Cyberkriminellen gerückt. Nach Angaben des BKAs versuchen Hacker, den Einmalcode, der bei einer Transaktion auf das Handy geschickt wird, abzufangen. Gefahr droht vor allem Geräten mit veralteten Android-Versionen.

BKA rät zu alternativen Methoden

Inzwischen führt jeder dritte Deutsche seine Bankgeschäfte online durch und nutzt dazu das bisher als recht sicher geltende mTAN-Verfahren. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen rät, nicht auf den Versand per SMS zu setzen, sondern einen TAN-Generator zu verwenden. Dabei erstellt ein eigenes Gerät, in das der Nutzer seine ec-Karte einlegen muss, für jede Transaktion einen eigenen Code: Vorteil, das Verfahren wird zu Hause angewandt. Das BKA geht jedoch davon aus, dass auch dieses Verfahren in Zukunft von kriminellen Hackern ins Visier genommen wird. Sehr unsicher sind die TAN-Listen, die Kunden von ihren Kreditinstituten erhalten haben. Diese sollten nicht mehr verwendet werden.

Sehr sicher ist das HBCI-Verfahren, das einige Institute anbieten. Dabei erhalten Kunden ein eigenes Lesegerät und eine zugehörige Karte. Experten raten Nutzern zu besonderer Vorsicht bei der Installation von Apps oder dem Klick auf unbekannte Mailanhänge in Pishing-Mails.