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Chinesen nutzen Obamas Google+-Pinnwand für Botschaften

Die chinesische Regierung reglementiert die Zugänge zum Internet stark und so sind Seiten wie Facebook und Twitter oder andere Social Media-Dienste von China aus nicht erreichbar. Barack Obamas Goggle +-Präsenz hingegen schon und so hinterlassen unzählige Chinesen Botschaften auf der Pinnwand des amerikanischen Präsidenten.

Zugang zu Obama-Account bisher nicht eingeschränkt

Einem Bericht der britischen „BBC“ zufolge wurde der Zugang zu Obamas Google + -Seiten bisher nicht eingeschränkt und so nutzt täglich eine Vielzahl von Chinesen die Möglichkeit, dem Präsidenten eine Nachricht zu hinterlassen. Wer die Google-Seiten Obamas aufruft, wird einige Nachrichten in chinesischen Schriftzeichen entdecken.

Freiheit und Demokratie

Dabei gibt es neben belanglosen Kommentaren durchaus einige politischen Inhalts. Viele User teilen mit, dass sie die Amerikaner um ihre Demokratie und um ihre Freiheit beneideten. Wieder andere schreiben davon, wie gern sie in den USA leben würden. Es gibt auch User, die den amerikanischen Präsidenten direkt auffordern, sie aus ihrer Unterdrückung zu befreien.

Eigentlich wurde die Google +-Seite Obamas eingerichtet, um Werbung für den amerikanischen Präsidenten anlässlich der anstehenden Wahlen zu machen. Der US-Präsident will auf seiner Internetpräsenz über seine Aktivitäten berichten und vor allem um seine Wiederwahl werben.

Bereits seit 1993 zensiert die chinesische Regierung unter der Bezeichnung „The Great Firewall of China“ oder „The Golden Shield Project“ die Inhalte des Netzes. Dabei blockiert die Regierung unerwünschte IP-Adressen, um so den Aufruf der entsprechenden Seiten zu verhindern.