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Nintendo schreibt erstmals rote Zahlen

Der japanische Spielekonsolenhersteller Nintendo muss für das Geschäftsjahr 2011/2012 erstmals einen Verlust ausweisen. Insbesondere Smartphones und Tablets sorgen dafür, dass das Geschäft bei Nintendo schlecht läuft. Darüber hinaus sorgt der starke Yen für ein schwaches Auslandsgeschäft des Unternehmens.

Starker Yen sorgt für sinkenden Gewinn

Die „Welt Online“ berichtet, das Unternehmen weise ein Minus von 43,2 Milliarden Yen, das entspricht 425 Millionen Euro, aus. Im letzten Jahr konnte das Unternehmen noch einen satten Gewinn von mehr als 77 Milliarden Yen verbuchen. Eigenen Angaben zufolge sank der Umsatz im Geschäftsjahr um 36 Prozent. Nintendo macht rund 75 Prozent seiner Geschäfte im Ausland und so sorgte der sehr starke Yen dafür, dass das Unternehmen in die roten Zahlen rutschte. Analysten hatten mit einem noch schlechteren Ergebnis gerechnet, berichtet die „Financial Times Deutschland“.

Neue Wii U soll Geschäft ankurbeln

Das Geschäft mit der neuen Handheld-Konsole 3DS lief eher schleppend an, denn bei den Kids liegen derzeit auch die wesentlich günstigeren Smartphone-Spiele im Trend. Erst nachdem das Unternehmen den Preis für die neueste Version des DS gesenkt hatte, lief das Geschäft langsam an. Ende des Jahres wird Nintendo den Nachfolger der Wii, die Wii U auf den Markt bringen. Die Wii hat sich in der letzten Zeit nur noch sehr schlecht verkauft und das Unternehmen benötigt dringend ein neues Zugpferd in Form eines Nachfolgemodells. Nintendo gab bekannt, im laufenden Geschäftsjahr wieder einen Gewinn einfahren zu wollen. Geplant ist ein Umsatz von rund 820 Milliarden Gewinn, bei dem ein Nettoertrag von rund 20 Milliarden Yen verbleiben soll.