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DSL nach zwölf Jahren

Seit dem Jahr 2000 kämpft die Gemeinde Reinsfeld im Landkreis Trier-Saarburg um einen schnelleren Internetzugang für ihre Bürger. Jetzt hat der Bürgermeister einen Vertrag mit der Telekom unterzeichnet. Das Telekommunikationsunternehmen verspricht darin, innerhalb eines Jahres einen DSL-Anschluss mit einer Übertragungsrate von bis zu 16000 Kilobit pro Sekunde für jeden der 950 Haushalte in Reinsfeld zu ermöglichen. Darüber hinaus soll für ungefähr dreiviertel aller Haushalte sogar das noch schnellere V-DSL mit dem auch Fernsehempfang möglich ist, verfügbar sein.

Jahrelang teure Leerrohre ohne Leitungen

Jahrelang lagen Leerrohre für 120.000 Euro ungenutzt im Boden, das Land hatte zwar die Förderung der Rohre übernommen, sich bei den Leitungen aber quergestellt. Damals war die Gemeinde bereits auf Kosten in Höhe von 50.000 Euro sitzengeblieben. Nun hat ein Manager der Telekom das Mainzer Ministerium überzeugt, dass Rohre nur Sinn machen, wenn auch Leitungen enthalten sind.

Und so bekommt die Gemeinde endlich den langersehnten schnellen Internetzugang. Die Deckungslücke zwischen Investitionskosten und Umsatz in Höhe von 53.000 Euro wird zu 90 Prozent mit EU- und Landesmitteln bezuschusst. 12.000 Euro steuert die Verbandsgemeinde bei, so dass der Reinsfelder Haushalt zur Freude des Bürgermeisters mit nur noch 5.300 Euro belastet wird.

Nun werden bis zum Jahresende noch etwa 300 Meter Glasfaserkabel verlegt und die Bürger können sich endlich, nach dann zwölfjähriger Wartezeit, auf einen schnellen DSL-Anschluss freuen.