Vergleichen Sie Ihren DSL-Anbieter

EU will DSL-Versprechen einhalten

Die Internetverbindungen sollen in Europa tatsächlich so schnell sein, wie von den Anbietern versprochen wird. Diesbezüglich gab es allerdings europaweit Beschwerden. Die EU-Kommission will nun in mehreren Aspekten sicherstellen, dass es im europäischen Internet mit rechten Dingen zu geht.

Anbieter verpflichten

Die Nachrichtenagentur AFP berichtete heute über mehrfache Beschwerden in EU-Ländern, dass es Unterschiede zwischen versprochener und tatsächlicher Geschwindigkeit gäbe. Die EU-Kommission teilte dies in Brüssel mit. Den Angaben zufolge sollen ab Ende Mai nun neu Regeln in Kraft treten, um das Problem zu beseitigen.

Anbieter sollen dazu verpflichtet werden, die Verbraucher schon vor Vertragsabschluss über die Steuerung der Datenströme zu informieren und was dies für die Geschwindigkeit des eigenen Internetzugangs für Auswirkungen hat. Derzeit ist sind haben die Anbieter Kontrolle darüber, wo die Geschwindigkeiten höher oder niedriger sind. Somit können Mehrbezahler auf die volle Bandbreite vertrauen.

Verstöße gegen Netzneutralität

Gleichzeitig gibt werden auch Verstöße gegen die Netzneutralität kritisiert. Gewisse Dienste sollen nur langsam oder gar nicht übertragen werden. Von der Kommission werden Fälle bezüglich der Internet-Telefonie als Beispiel genannt. Es kam wohl vor, dass einige Anbieter die Nutzung von Voice-over-IP-Diensten, wie Skype, von mobilen Geräten aus blockieren.

Bis Ende dieses Jahres will Neele Kroes, die für die Telekommunikation zuständige EU-Kommissarin, die Probleme Untersuchen und gegebenenfalls neue Maßnahmen vorschlagen. Hier seien auch gesetzliche Vorschriften nicht ausgeschlossen. In Deutschand würden derartige Verstöße aber „bisher keine Rolle“ spielen.