Handys und Web laufen TV den Rang ab
Einer aktuellen Studie der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom zufolge, sind Web und Smartphone gerade bei jungen Usern wichtiger als Fernsehen. Die jungen Nutzer würden diese Geräte mehr vermissen als einen Fernseher. Insbesondere bei Teenagern ist dabei ein Hang zur Abhängigkeit von den Geräten festzustellen.
Nie ohne das Smartphone

Nach den Angaben eines Onlineportals findet die Mediennutzung heute in der Regel parallel statt und so ist, solange die schulischen Arbeiten erledigt werden, nicht von Sucht zu sprechen. Problematisch ist eher der entstehende Generationenkonflikt. Für die Teenager ist die Nutzung der Geräte selbstverständlich, wohingegen die Eltern gleich eine große Suchtgefahr wittern. Nach Meinung von Alexander Pfeiffer, dem Leiter des Onlineportals Onlinesucht.at, sollten Eltern und Bezugspersonen erst selbst eine Medienkompetenz entwickeln, bevor sie eine solche von ihren Kindern einfordern. Gerade beim Social Networking wie Facebook ist nicht die Suchtgefahr die größte Problematik, sondern die Bekanntgabe persönlicher Informationen.
Immer mehr User von Facebook sind unter 12 Jahre alt
Entzieht man den jugendlichen Usern die Geräte, so haben sie regelrechte Entzugserscheinungen, die von Verärgerung bis hin zur Depression reichen. Der Studie von Ofcom nach verbringen Jugendliche deutlich mehr Zeit mit den neuen Medien. Dabei sind für 28 Prozent der 16-24jährigen User Smartphones und das Web wichtiger als das Fernsehen. TV-Sehen steht für 23 Prozent der Befragten an erster Stelle. Dabei hat man auch festgestellt, dass immer mehr Kinder zwischen 8 und 12 Jahren auf Netzwerken wie Facebook registriert sind, obwohl die Nutzung seitens der Betreiber nicht erlaubt ist.

