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Telekom und o2 vs. Vodafone und 1&1

Der Breitband-Markt ist zunehmend gesättigt. Die großen DSL-Anbieter tun sich nun unehmend schwer damit, ihre bestehenden DSL Kundenbasis weiter auszubauen. Während die Deutsche Telekom und o2 an die Zahlen des vorigen Quartals anknüpfen konnten, müssen Vodafone und 1&1 Rückschläge hinnehmen.

Gewinner und Verlierer

Die Deutsche Telekom schneidet im Vergleich der Neukunden mit Abstand am besten ab. Mit 115.000 Netto-Neukunden hatte sie, ähnlich wie o2 mit 61.800 Neukunden keine Verluste. Anders geht es hier Vodafone und 1&1. Die Konzerne verloren unterm Strich 24.000 bzw. 20 000 DSL-Verträge. Versatel konnte ein kleines Plus von 7.400 DSL-Verträgen verzeichnen – dies allerdings nur durch eine interne Umstrukturierung, in deren Zuge die Überführung von rund 16.000 kleineren Geschäftskunden und den verbliebenen Privatkunden in den neu geschaffenen Bereich „Massenmarkt“ stattfand.

Wachstum beim Breitband-Internet

Vor allem großen überregionalen Kabelnetzbetreiber können derzeit beständige Neukundengewinne verzeichnen. Zusammen kamen sie im 1. Quartal 2010 auf 208.000 zusätzliche Internet-Kunden. Damit konnten sie nahtlos an die Ergebnisse des letzten Jahres anknüpfen. Die drei Größen stellen in Deutschland insgesamt 2,8 Millionen Breitband-Internetzugänge zur Verfügung. Somit gelangen sie zu einem Marktanteil von 10,6 Prozent.