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Soziale Netzwerke spielen bei Kaufentscheidung eine Rolle

Soziale Netzwerke spielen bei Kaufentscheidung eine Rolle

IBM hat in einer Studie das Kaufverhalten der Verbraucher untersucht. In einer Pressemitteilung informiert der Konzern über die Ergebnisse der europäischen Studie. Besonders Nutzer sozialer Netzwerke verlassen sich bei ihrer Kaufentscheidung auf die Bewertungen anderer Käufer. So werden die sozialen Netzwerke gezielt genutzt, um eine Kaufentscheidung zu treffen.

Händler werden „verfolgt“

Soziale Netzwerke spielen bei Kaufentscheidung eine Rolle

Mehr als die Hälfte der Befragten zog zur Entscheidung über eine Anschaffung eine Social Media Plattform zu Rate. Die Verbraucher informieren sich über einen Händler in einem sozialen Netzwerk und werden zu dessen „Verfolger“ weil sie sich über Produkte informieren wollen oder sich kostenlose Testprodukte oder Rabatte erhoffen. Ist die Entscheidung über das Produkt dann gefallen, würden jedoch 40 Prozent der Befragten das Produkt lieber in einem Laden kaufen und den Abschluss nicht über eine Social Media Plattform tätigen.

Umsatzsteigerung für den Handel möglich

IBM weist darauf hin, dass der Bereich der sozialen Netzwerke für die Händler zunehmend an Bedeutung gewinnt. Durch die Möglichkeit, die Verbraucherinformationen auswerten zu können, biete sich die Möglichkeit zu einer personalisierten Werbung und somit zur Umsatzsteigerung.

Auch das Mobiltelefon spielt beim Einkaufen eine immer bedeutendere Rolle. Knapp 70 Prozent der Befragten gab an, schon einmal einen Preisvergleich auf dem Smartphone durchgeführt zu haben. Auch die Möglichkeit, online über das mobile Gerät zu bestellen gewinnt immer mehr an Bedeutung. So hat mehr als die Hälfte der befragten Verbraucher schon einmal eine Bestellung über das Handy getätigt.

Für die jährlich stattfindende Studie wurden von IBM 4.000 Erwachsene in Deutschland, Italien, Großbritannien und Frankreich befragt. Voraussetzung war der Besitz eines Internetanschlusses.