Vergleichen Sie Ihren DSL-Anbieter

Fusion AT&T und T-Mobile USA: Gerichtstermin steht

Gestern sollte vor einem Washingtoner Gericht eine Vergleichsverhandlung bezüglich des umstrittenen Verkaufs von T-Mobile USA an den Konzern AT&T stattfinden. Das Onlineportal der Zeitschrift „Stern“ berichtet, der Anwalt von AT&T habe jedoch auf Vergleichsverhandlungen verzichtet.

Zeitplan ist nicht mehr einzuhalten

Als Termin für den Verhandlungsbeginn setzte die zuständige Richterin nun den 13. Februar nächsten Jahres fest. Man geht davon aus, dass das Verfahren sich über mehrere Wochen hinziehen wird. Die beiden großen Konzerne wollten die Fusion nach eigenen Angaben eigentlich bis zum Frühjahr nächsten Jahres angeschlossen haben. Das angekündigte Verfahren bringt diesen Plan nun gehörig in Unordnung.

Theoretische Einigung bei Zugeständnissen noch möglich

„Stern“ berichtet, dass eine Einigung zwischen AT&T und den Behörden theoretisch noch möglich wäre, dabei müsste der größte Telefonkonzern der USA aber einige Zugeständnisse hinnehmen. Die US-Behörden hatten gegen die anstehende Fusion geklagt da sie steigende Preise und weniger Wahlmöglichkeiten für die Kunden befürchten. Neben dem Konkurrenten Sprint hatten sich in der vergangenen Woche auch weitere sieben US-Bundesstaaten der Klage angeschlossen. Die zuständige Richterin betonte jedoch, dass die Klage des Konkurrenten in einem eigenen Verfahren abgewickelt werden müsse.

Für die Deutsche Telekom steht bei dem 39 Milliarden schweren Deal einiges auf dem Spiel. Der deutsche Konzern wollte sich mit dem Verkauf der immer wieder schwächelnden US-Tochter von einem Sorgenkind trennen. Da die Telekom ihr Netz in den USA nicht ausgebaut hat, können sie das iPhone in den USA nicht anbieten. Dafür gelten die Tarife des deutschen Konzerns als sehr günstig.