Groupon noch immer in den roten Zahlen
Das Schnäppchenportal Groupon befindet sich weiter in tiefen roten Zahlen. Nachdem das Unternehmen im November des vergangenen Jahres an die Börse gegangen war, wurde es von den Analysten hochgelobt. Trotzdem schloss das Unternehmen das vergangene Geschäftsjahr mit einem Verlust von 351 Millionen US-Dollar ab. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Verlust aber um 105 Millionen US-Dollar gemindert werden.
Verlust trotz steigender Umsätze
Dabei kann das Unternehmen deutlich wachsende Umsätze vorweisen. Der Quartalsumsatz erhöhte sich in einem Jahr von rund 172 Millionen auf mehr als 506 Millionen US-Dollar.
Nach einem Bericht des „Handelsblattes“ geht das amerikanische Unternehmen davon aus, dass die schnelle Expansion unter anderem eine Ursache für den erheblichen Verlust sei. Das Schnäppchenportal hat sein internationales Geschäft ausgebaut und auch in den Bau eines neuen Verwaltungsstandorts in der Schweiz investiert.
Firmenchef ist zufrieden
Groupon ist der Marktführer unter den Schnäppchenportalen, wird aber von der Konkurrenz hart bedrängt. Das „Handelsblatt“ berichtet, dass Groupon-Chef Andrew Mason sich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden zeigte, Mason betonte, dass Portal verfüge inzwischen über mehr als 33 Millionen Nutzer und sei in 47 Ländern vertreten.
Aufgrund der jetzt veröffentlichten Zahlen sank der Börsenkurs des Unternehmens um auf 21 Dollar pro Aktie und liegt damit nur noch knapp über dem Ausgabepreis von 20 Dollar. In den vergangenen drei Monaten war der Kurs auch schon unter den Ausgabekurs gefallen.
