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iPad: Streit um Namensrechte jetzt auch in den USA

Der Streit um die Namensrechte an Apples iPad verlagert sich nun in die USA. Das chinesische Unternehmen Proview, das die Namensrechte für sich beansprucht, hat vor einem kalifornischen Gericht Klage gegen Apple eingereicht. Dabei werfen die Chinesen den Kaliforniern vor, in betrügerischer Weise gehandelt zu haben, um an die Namensrechte zu gelangen.

Apple hat sich die Namensrechte angeblich „erschlichen“

Erst in der letzen Woche wurde berichtet, dass ein chinesisches Gericht einen Antrag Proviews auf eine einstweilige Verfügung gegen Apple abgewiesen hatte. Insgesamt hat das chinesische Unternehmen Apple vor rund 20 Gerichten in China verklagt. In einigen Provinzen ist es dabei schon zu Verkaufsstopps gekommen und die Geschäfte mussten die iPads auf Anweisung der Behörden aus den Regalen entfernen.

Proview wirft Apple vor, die Namensrechte über eine britische Firma erworben zu haben und geht daher aus, dass die Kalifornier in betrügerischer Absicht gehandelt hätten und sich den Markennamen des iPads erschlichen hätten. Nach Meinung Proviews habe Apple die Firma IP Application Development Ltd. nur gegründet, um an die Namensrechte zu gelangen. Allein aus der Abkürzung der Firma „IPAD“ ginge dies hervor. Bevor der Name iPad von Apple genutzt wurde, wurden die Rechte von IP Application Development an Apple übertragen.

Schadenersatzzahlungen gefordert

Das chinesische Unternehmen fordert nun Schadenersatz und ein sofortiges Nutzungsverbot des iPad-Namens.