CeBIT: Veranstalter sind zufrieden
Die Veranstalter und Aussteller der CeBIT ziehen eine positive Bilanz der diesjährigen Computermesse. Insgesamt blieben die Besucherzahlen mit 312.000 Besuchern weitgehend stabil, im Vorjahr wurden 339.000 Besucher gezählt. Der CeBIT-Chef Ernst Raue geht davon aus, dass der zur Messe stattfindende Streik in Hannovers öffentlichem Nahverkehr einige Gäste davon abgehalten hat, die CeBIT zu besuchen.
Warnstreik trübt die Stimmung
Nach Ansicht Raues wäre die Computermesse einem Bericht des „NDR“ zufolge sonst mit einem deutlichen Besucherplus zu Ende gegangen. Er bedauert, dass durch den Warnstreik vermutlich tausende Geschäftskontakte verloren gegangen seien und äußerte sein Unverständnis über den von der Gewerkschaft verdi durchgeführten Streik. Für Raue war diese CeBit die letzte, die unter seine Organisation durchgeführt wurde. Im nächsten Jahr wird der ehemalige IBM-Manager Frank Pörschmann diese Aufgabe übernehmen.
Berichten zufolge gab es während des Streiks viele Bürgerinnen und Bürger, die sich sozusagen als „Hobbytaxifahrer“ betätigten. Zu den Fahrern zählte auch viele Mitglieder des Messe-Teams sowie Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode und Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil.
Aussteller ziehen positive Bilanz
Die Zahl der Aussteller blieb mit 4.200 stabil und die Aussteller haben eine positive Bilanz gezogen. Vor allem eine „hohe Kontaktdichte“ wurde seitens der Aussteller gelobt. Auch mit den Besuchen ihrer Stände waren sie zufrieden. Auch der Präsident des Branchenverbandes Bitkom, Prof. Dieter Kempf äußerte sich zufrieden. Er betonte, dass es sehr positive und teilweise sogar „euphorische“ Kommentare der ausstellenden Unternehmen gegeben habe.
