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Die Kooperation der Deutschen Telekom mit France Télécom nimmt konkrete Gestalt an

Bereits seit etwa zwei Wochen ist die Zusammenarbeit der Deutschen Telekom mit France Télécom von den zuständigen Behörden in Polen in diesem Land genehmigt. Damit übernimmt Polen sozusagen eine Vorreiterrolle für die langfristig vorgesehenen Kooperation dieser zwei Unternehmen im Ausland.

Ein erster Schritt

Laut Angaben des französischen Kooperationspartners ist geplant, eine gemeinsame Tochterfirma in Polen zu gründen und über diese Gebäude für die Installation von Mobilnetz-Antennen anzumieten sowie die Wartung der Anlagen zu realisieren.

Mit den Marken Era und Heyah gehören beide Unternehmen bisher in Polen bereits zu den Branchenführern. Eine Zusammenlegung oder Veränderung von Frequenzen sei jedoch in dem Kooperationsvertrag nicht vorgesehen, so dass die Partner ihr jeweiliges eigenes Netz behalten.

Vertraut man den Verlautbarungen des französischen Partners, so rechnet dieser bis zum Jahr 2015 mit Einsparungen aus dem gemeinsamen Netzausbau in einer Größenordnung von mehreren hundert Millionen Euro.

Was die weitere Planung vorsieht

Die vorgesehene weitere Ausweitung der Zusammenarbeit im Ausland zwischen der Deutschen Telekom und der France Télécom wir durch eine Meldung im „Handelsblatt“ bestätigt, die sich auf eine Äußerung eines Managers der France Télécom beruft, wonach die Kooperationspartner in Rumänien und Österreich beabsichtigen, durch die Zusammenlegung ihrer Netze Kosten einzusparen. Damit würden diese beiden Staaten innerhalb kurzer Zeit dem Beispiel in Polen folgen, wo eine derartige Kooperation zum Ausbau des Mobilfunk-Netzes der vierten Generation bereits vereinbart ist.

Allerdings beabsichtigt die Deutsche Telekom bei ihrer Suche nach Kooperationspartnern in ihren weiteren Auslandsmärkten sich nicht ausschließlich auf die Franzosen festzulegen.
In jedem Fall soll sich eine derartige Zusammenarbeit immer auf die Technologie beschränken. Eine gegenseitige Aktienverflechtung ist nicht vorgesehen.