Castrop-Rauxel von der Umwelt isoliert
Am gestrigen Mittwoch, den 13. – aufgepasst es war kein Freitag -, konnten rund 15.000 Kunden des Kabelnetzbetreibers Unitymedia in Castrop-Rauxel mehrere Stunden weder fernsehen noch telefonieren oder im Internet surfen.
Wie eine Unternehmenssprecherin gegenüber der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ dazu in deren heutigen Ausgabe erklärte, hatte ein Baggerfahrer bei anstehenden Erdarbeiten in Castrop-Rauxel ein Glasfaserkabel des Netzes von Unitymedia gleich an zwei Stellen mit seinem Arbeitsgerät durchtrennt.
Durch diesen doppelt wirkenden unglücklichen Umstand, mussten an dem aus circa 160 einzelnen Glasfasern bestehenden Kabel daher an zwei Stellen die äußerst zeitaufwendigen Spleissarbeiten durchgeführt werden.
So galt es insgesamt rund 640 Glasfaserenden wieder miteinander zu verbinden, damit das an zwei Stellen beschädigte Kabel wieder voll funktionsfähig wurde.
Erst am späten Mittwochabend, kurz nach 22 Uhr, war die Netzreparatur beendet.
Durch den für viele Kunden glücklichen Umstand, dass bei derartigen Kabelschäden oder Wartungsarbeiten hinter der jeweiligen betroffenen Schadstelle die Signale über eine kurzfristig eingesetzte Satelliteneinrichtung provisorisch eingespeist werden, konnten etwa 10.000 der betroffenen Kunden von Unitymedia doch bereits vor Abschluss der Reparaturarbeiten die Mattscheibe wieder flimmern lassen, im Internet googlen oder Freunde und Bekannte per Telefon über den zeitweisen Totalausfall der Medienträger und die damit verbundene Isolierung Castrop-Rauxels von der Umwelt informieren.
