Franz und Regine Frauenhoffer Stiftung hilft DSL-Projekte realisieren
Nicht zum ersten Mal engagiert sich die Franz und Regine Frauenhoffer Stiftung dafür, entsprechend ihrer Satzung ein „… Projekt zur Verbesserung der chancengleichen Nutzung sämtlicher Informations- und Kommunikationstechniken …“ im ländlichen Raum realisieren zu helfen. Aktuell betrifft dies die Ortsteile Hundersingen und Marbach im an der schönen blauen Donau gelegenen oberschwäbischen Ostrach.
Private DSL-Initiative fordert Zugang zu schnellem Internet
Ausgehend von und in Zusammenarbeit mit einer privaten Initiative der Bürger von Hundersingen und Marbach bemühen sich gegenwärtig die genannte Frauenhoffer Stiftung und der Kommunikationsdienstleister NeckarCom darum, möglichst noch in diesem Jahr das schnelle Internet in die Ostracher Ortsteile zu bringen.
Während die Nutzung von Förderprogrammen des Landes Baden-Württemberg, die meist auf den vorhandenen Kabeln der Telefonleitungen aufbauen, wegen der Länge der notwendigen Übertragungswege nur schwache Internetsignale hervorbringen würde, und die Kommunen bei eventuellen Ausschreibungen an den billigsten Anbieter gebunden sind, kann die Unterstützung bei der Erarbeitung eines entsprechenden Konzeptes und die Begleitung der Umsetzung durch die Stiftung am ehesten zu dem geforderten Ergebnis führen.
Finanzielle Beteiligung spendenfreudiger Bürger unumgänglich
Das technische Konzept liegt in einer machbaren Variante bereits vor und würde letztendlich Bandbreiten von bis zu 35 MBit/s ermöglichen. Unter Nutzung bereits liegender Glasfaserkabel sollen diese bis an die Ortsteilränder verlängert werden und dann über eine Vermittlerstation und das vorhandene Kupferkabelnetz in die Haushalte geführt werden. Die dafür erforderlichen Tiefbauarbeiten erfordern Investitionskosten in Höhe von 26.000 Euro, die aus Spenden aufzubringen sind.
Spendenzusagen und Absichtserklärungen für Vertragsabschlüsse zur späteren Nutzung der Anschlüsse werden jetzt von der Privatinitiative gesammelt und dann der Kooperation der Frauenhoffer Stiftung mit NeckarCom übergeben.
Dieser Schritt soll bis zum 20. Mai realisiert werden. Gelingt dies, wird vor allem die Frauenhoffer Stiftung für eine zügige Realisierung des Projektes sorgen.
