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Google+ lässt mit Einschränkungen Pseudonyme zu

Bei dem sozialen Netzwerk Google + werden in Zukunft auch Pseudonyme zugelassen. Das verkündete der zuständige Google-Chef des Projektes Bradley Horowitz in einem Beitrag. In der Vergangenheit hatte es Kritik an Googles Richtlinie gegeben, nur Realnamen zu verwenden.

Nachweis, dass Spitzname existent ist

Profile der User, die sich unter Pseudonym bei Google + anmeldeten, wurden in der Vergangenheit häufig gesperrt. Nachdem es an dieser Verfahrensweise massive Kritik gegeben hatte, räumte das soziale Netzwerk den Nutzern noch eine Frist von vier Tagen ein, bevor das Nutzerkonto gesperrt wurde.
Nun gab Bradley Horowitz bekannt, dass künftig auch Pseudonyme und Spitznamen verwendet werden dürften. Doch ganz ohne Richtlinien wird die Neuerung nicht ablaufen. Wenn Google in Zukunft den Namen eines Accounts beanstandet, so soll der User das Recht haben, durch die Vorlage von Dokumenten nachzuweisen, dass ein Nutzer dieses Namens wirklich vorhanden ist. Auch der Nachweis, dass es unter dem Namen bereits andere Aktivitäten im Netz gibt, reicht Google dabei aus.

Horowitz betont, dass das Unternehmen innerhalb einiger Tage über den Usernamen entscheiden wird. Wer bereits einen Account bei Google besitzt und seinen Namen aufgrund der neuen Richtlinien ändern will, der muss bis zur endgültigen Genehmigung noch den alten Namen verwenden.

Mitglied muss als Einzelperson erkennbar sein

Aus den Richtlinien Googles geht hervor, dass der Name, das Mitglied als Individuum kennzeichnen muss. Namen mit angehängten Zahlen oder Sonderzeichen sind nicht gestattet. Wer Seiten für mehrere Personen oder eine Marke oder ein Unternehmen in dem sozialen Netzwerk gestalten will, muss dafür Google+ Pages nutzen.