DSL-Start in Mechernich problembehaftet
Nicht immer und nicht überall gelingt es der Telekom, ihren Zeitplan zur Einführung der DSL-Technik ohne Abstriche umzusetzen. So zeichnen sich gegenwärtig in Mechernich Verzögerungen bei der Einführung des schnellen Internet ab.
Mechernich – das „Tor zum Nationalpark Eifel“ in Warteposition
Viele der rund 27.000 Einwohner der aus insgesamt 44 Ortsteilen bestehenden Stadt Mechernich am Rande des Naturparks Nordeifel, warten noch immer auf den Anschluss an das schnelle Internet.
Auch die im Stadtgebiet vorhandenen sieben mittelalterlichen Burgen und die zwei Schlösser konnten mit ihrer Anwesenheit die Verlegung der DSL-Netze durch die Telekom nicht so positiv beeinflussen, dass alles reibungslos verlaufen wäre.
Während in den Ortschaften Berg, Floisdorf und Eicks zur Zeit nur die Glasfaserkabel fürs Telefon verlegt werden und die DSL-Technik erst später installiert werden soll, traf es die Anwohner und mittelständischen Unternehmen im Gewerbegebiet Obergartzem wohl noch ärger. Hier muss wegen eines Defektes wahrscheinlich die ganze fertig installierte Technik noch einmal erneuert werden.
Und für die Orte Bleibuir und Rißdorf verhindert die noch ausstehende Bewilligung der Zuschüsse vom Land Nordrhein-Westfalen die termingemäße Anbindung an das so lang erwartete schnelle Internet.
So bleibt den Bewohnern Mechernichs wohl nur die schon sprichwörtliche Gewissheit „was lange währt, wird gut“ und der kleine Trost, dass derartige Verzögerungen bei der Einführung unterschiedlichster technischer Verbesserungen schon das öfteren vorgekommen sein sollen.
