Vergleichen Sie Ihren DSL-Anbieter

DSL-Ausbau – das Puzzle fügt sich weiter zusammen

Kosten- und zeitaufwendig stellt sich in vielen Einzelfällen der DSL-Ausbau in bisher nicht- oder unterversorgten Gebieten oder Ortsteilen dar. Wie dieser gegenwärtig verläuft, sollen drei kurze Einzelbeispiele belegen.

DSL-Zeitalter in Winzerhausen beginnt

In dem in Großbottwar eingemeindeten Dorf Winzerhausen erhielten die Bürger am 18. April die Möglichkeit, nun das schnelle Internet nutzen zu können. Hier hat der Telekommunikationsanbieter Eifel-Net unter Einbeziehung von Zuschüssen durch Land und Stadt den Ausbau realisiert und im Gegenzug das DSL-Monopol für die nächsten fünf Jahre erhalten. Rund ein Viertel der Winzerhausener Haushalte hat bereits den Antrag für einen entsprechenden Internet-Anschluss gestellt. Das überträfe nach Aussage des Geschäftsführers von Eifel-Net die übliche Anzahl beträchtlich und lasse erkennen, wie sehr die DSL-Versorgung erwartet worden sei.

Schnelles Internet kommt im schwäbischen Kirchheim mit dem Gas

Noch in diesem Jahr sollen in der Gemeinde Kirchheim auf knapp zwei Kilometer Länge Gasrohre verlegt und die entsprechenden Hausanschlüsse für die Gasversorgung realisiert werden. Ausführendes Unternehmen ist der regionale Energieversorger EnBW ODR. Da die Einwohner Kircheims bisher auch noch über kein schnelles Internet verfügen, dafür aber bereits Planungsarbeiten durch das Telekommunikationsunternehmen ODR ESG, einer Tochter der EnBW ODR laufen, wird nun die gleichzeitige Verlegung der für den Internet-Ausbau erforderlichen Leerrohre im Zuge der Verlegearbeiten für das Gasnetz vorbereitet.

Kooperationsvertrag ermöglicht Highspeed-Surfen in Windsbach

Um den Bewohnern zahlreicher Stadtteile im mittelfränkischen Windsbach die Möglichkeit zu bieten, in Zukunft mit bis zu 16 MBit/s im Internet zu surfen und damit entsprechende Angebote wie das Download von Musik oder Videos in Anspruch nehmen zu können, hatten die Deutsche Telekom und die Stadt Windsbach einen Kooperationsvertrag geschlossen, in dem die Stadt unter anderem einen Teil der notwendigen Investitionen übernahm. Damit konnten die Verlegung von circa drei Kilometer Glasfaserkabel und die Errichtung eines neuen Netzknotenpunktes realisiert werden. Dadurch ist die Nutzung des schnellen Internet nun in fast allen Stadtteilen möglich.