Bundestag fordert Internetnutzer zu Vorschlägen auf
Ein Jahr, nachdem der Bundestag die Enquete-Kommission zum Thema Internet und digitale Gesellschaft ins Leben gerufen hat, sind nun alle interessierten Bürger dazu aufgerufen, Vorschläge für konkrete Handlungsempfehlungen zu bringen. Das berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am gestrigen Dienstag. Der Sachverständige erklärte Einzelheiten in einem Blogbeitrag.
Jeder darf wählen
Alvar Freude ist der Sachverständige, dass jeder Internet-Nutzer Vorschläge für die Projektgruppen Netzneutralität, Urheberrecht und Datenschutz einreichen oder diese kommentieren und darüber abstimmen könne. Je früher ein Vorschlag eingereicht würde, desto mehr Zeit bliebe für Stimmen und Kommentare.
Der 18. Sachverständige
Die Internet-Nutzer gelten in ihrer Gesamtheit als 18. Sachverständiger der Kommission und können dementsprechend Gehör finden. Die Plattform Ashoracy wurde speziell für ihre Beteiligung eingerichtet. Im Mai vergangenen Jahres trat die Enquete-Kommission erstmals zusammen um die Auswirkungen der Digitalisierung auf Wirtschaft, Gesellschaft und Demokratie auszuwerten. Sie besteht aus jeweils 17 Abgeordneten und Sachverständigen. Bis Sommer 2012 sollen Ergebnisse und Handlungsempfehlungen fertiggestellt sein.
