Zuschuss für schnelles Internet
In Glashütte kommt die DSL-Versorgung mit Fördergeld zustande, wie der „SÜDKURIER“ heute berichtete. Auch Kreenheinstetten bekommt Hilfe vom Gewerbeverein. Grund ist die Kritik aus Langenhart weil der Meßkircher Stadtteil nach der Verzögerung bei der Betreibersuche noch aus das neue Glasfasernetz warten muss.
Kein Netzbetreiber gefunden
Die Leerrohre in den Settener Ortsteilen wurden 2009 mit Geld aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) verlegt worden. In 2010 gab es ein weiteres Fördergeld und ein Zuschussangebot an die interessierten Unternehmen, weil sich kein Netzbetreiber fand. Das erklärte Hauptamtsleiter Friedrich Halder in Stetten a.k.M. Die Telekom sagte schließlich zu und Glashütte und Storzingen sollten bis zum Mai 2012 mit dem schnellen Internet versorgt werden. Nach Frohnstetten sollte der Anschluss bis Oktober oder November anliegen.
Parallelbetrieb möglich
Für Kreenheinstetten wurde die Richtfunkanbindung den Angaben zufolge bereits dirkutiert worden, bevor das Thema „Glasfaser“ überhaupt aufkam, wie Bürgermeister Armin Reitze erklärte. Wenn dieses Glasfasernetz funktionieren würde, so sei die Richtfunkstrecke wieder entbehrlich. Aber auch ein Parallelbetrieb sei möglich, wie Reitze erklärte. Der Handels- und Gewerbeverein unterstützte die Richtfunkanbindung finanziell. Und auch die Gemeinde selbst begleitete das Projekt. Zu den genauen Kosten wurde nichts bekannt.
