Vergleichen Sie Ihren DSL-Anbieter

Anteil illegaler Software bleibt konstant

Schätzungen des Softwareverbandes BSA zufolge haben die Deutschen im vergangenen Jahr Software im Wert von 1,6 Milliarden Euro illegal installiert. Der Verband betonte, dass der Wert und der Umsatzverlust für die Branche damit so hoch wären wie nie zuvor. Mit 27 Prozent Raubkopien ist der Anteil allerdings seit sechs Jahren konstant.

Georgien hat die meisten Raubkopien

Das größte Problem sieht der BSA in den Schwellenländern. Die größten Raubkopierer wohnen in Georgien mit 93 Prozent und Zimbabwe mit 91 Prozent gefolgt von Bangladesh mit 90 Prozent. In den Schwellenländern wird mittlerweile die Hälfte aller weltweit verkauften Computer umgesetzt, der Anteil der Software-Lizenzen liegt dort aber bei nur 20 Prozent. Die wenigsten illegalen Raubkopierer wohnen in Japan und den USA, hier kam der Verband auf rund ein Fünftel illegaler Softwarekopien.

In Europa ist Frankreich führend

Insgesamt haben die deutschen ein feines Gespür für das geistige Eigentum anderer und befinden sich damit im Mittelfeld zusammen mit Großbritannien, Kanada und den Niederlanden. Einer Umfrage zufolge sprach sich eine deutliche Mehrheit von 64 Prozent für den generellen Schutz des geistigen Eigentums aus. Private Mehrfachinstallationen von Softwareprogrammen hielten rund 70 Prozent aber für durchaus legal. Bei den Europäern finden sich die meisten illegalen Raubkopierer mit einem Anteil von 39 Prozent in Frankreich. Der Verlust betrug dort 1,9 Milliarden Euro.

Der Softwareverband BSA ermittelt im Auftrag großer Firmen wie Microsoft, Apple oder Intel regelmäßig den Schaden, der den Unternehmen durch die illegalen Softwareinstallationen entsteht.