Deutsche verschicken 41,3 Milliarden SMS
Laut Branchenverband Bitkom sind die Deutschen ein Volk der Kurznachrichtenschreiber. Im vergangenen Jahr beliefen sich die beliebten Nachrichten auf die Rekordsumme von 41,3 Milliarden. Im Schnitt versenden Handy-Besitzer jährlich 700 SMS. Aus der Studie der Bitkom geht außerdem hervor, dass 83 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre ein Mobiltelefon besitzen. Der Branchenverband hat die Angaben aus den Daten der Bundesnetzagentur ausgewertet.
Praktische SMS-Flatrate

Von den 89 Millionen Handybesitzern in Deutschland wurden im vergangenen Jahr pro Sekunde 1.300 SMS verschickt. Der Grund dafür liegt sicher darin, dass viele Mobilfunkbesitzer Verträge nutzen, die über eine SMS-Flatrate verfügen. Bei einigen Vertragsmodellen ist eine bestimmte Nachrichtenanzahl enthalten, wieder andere bieten eine komplette Flatrate, für jeden Nachrichtentipper gibt es das richtige Angebot. Viele Provider bieten auch kostenlosen SMS-Versand innerhalb des eigenen Netzes an. Mit flinken Fingern ist eine Kurznachricht schnell getippt und flugs versandt. Die Bitkom geht für das Jahr 2011 von einer SMS-Zahl von 46 Milliarden aus. Wie Bitkom Präsident Scheer betont, „wird die SMS als Kommunikationsmittel immer beliebter.“
Ständige Erreichbarkeit macht krank
Doch gesund ist die ständige Erreichbarkeit durch das Handy nicht immer. Eine Studie der Techniker Krankenkasse ergab, dass jeder fünfte Berufstätige aufgrund der ständigen Erreichbarkeit und den wahren SMS-Fluten bereits psychische Probleme habe. In der Anfang des Jahres vorgelegten Studie wird deutlich, dass die chronische Erschöpfung sich insgesamt negativ auswirke, denn die Zahl der psychischen Erkrankungen habe innerhalb der letzten vier Jahre um fast ein Drittel zugenommen. Wenn das Handy den Eingang einer neuen Nachricht signalisiert, empfiehlt es sich also durchaus nicht gleich zum Smartphone zu greifen, sondern ganz entspannt zu bleiben, bei jährlich 700 SMS kommt die nächste Nachricht ganz bestimmt in Kürze.

