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Blackberry-Nutzer können nur noch telefonieren

Wer ein Blackberry als mobiles Kommunikationsmittel nutzt, der ist in den letzten Tagen mehr oder weniger von der Außenwelt abgeschnitten. Bereits seit drei Tagen gibt es Probleme, die zunächst nur auf Europa, Afrika und den Nahen Osten beschränkt waren. Nach Angaben des Unternehmens sind aber auch andere Gebiete betroffen. Inzwischen klagen auch Nutzer aus Mexiko, Kanada und den USA über Probleme.

Dienste ausgefallen

Am Montag funktionierte für die Blackberry-Nutzer das Abrufen der Mails nicht. Verärgert waren viele User dann über den Hersteller RIM weil dieser seine Kunden erst recht spät über Twitter über die bestehenden Probleme informierte. Neben dem Senden und Empfangen von Emails war auch der Kurznachrichtendienst Blackberry Messenger gestört. Auch das Surfen im Netz funktioniert nach Angaben der User nur ausgesprochen langsam. Derzeit können die Kunden mit ihrem Gerät nur noch telefonieren, alle anderen Dienste sind ausgefallen.

Ausfall eines Rechenknotens

Am Dienstagabend äußerte sich RIM zu den Problemen und erklärte die ständigen Ausfälle mit dem Ausfall eines Rechenknotens. Dieser hat dafür gesorgt, dass sich eine riesige Menge Daten aufgestaut hat. Bei der Nutzung eines Blackberry werden die mobilen Dienste über RIM-eigene Rechenzentren abgewickelt. Insbesondere Firmen und Geschäftskunden nutzen das System, da es als besonders sicher gilt.

Für den kanadischen Hersteller RIM bedeutet der bisher dreitägige Ausfall der Dienste einen erheblichen Imageverlust. Nachdem das Geschäft für Blackberrys in der Vergangenheit hervorragend lief, musste das Unternehmen in der letzten Zeit rückläufige Zahlen hinnehmen.