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Übernahme Motorolas durch Google verschoben

Die von Google bereits seit August vergangenen Jahres angestrebte Übernahme von Motorola zögert sich weiter hinaus. Sowohl die EU-Kommission als auch die Regulierungsbehörden in den USA müssen diesem Vorhaben ihre Zustimmung erteilen.

Untersuchungen der EU-Kommission verzögern sich

Die ursprünglich für den 10. Januar 2012 angekündigte Entscheidung der EU zur Übernahme Motorolas durch Google ist nach der Festlegung weiterer erforderlicher Untersuchung nun auf den 13. Februar verschoben worden. Ob dies als ein schlechtes Anzeichen für die erwartete Zustimmung zu werten ist, wird vor allem von Google dementiert. Google betont seine nach wie vor gute Zusammenarbeit mit der EU-Kommission und bekräftigt seinen Standpunkt, dass die geplante Übernahme des Handyherstellers gut für den Wettbewerb sei.

Diesen Standpunkt bekräftigte inzwischen auch Motorola, das von der noch ausstehenden Klärung einiger regulatorischer Bedingungen sprach.

Motorolas Patente dürften wahre Triebkraft sein

Sollte die EU-Kommission im Februar der Übernahme zustimmen, gehen beide an der Übernahme beteiligten Unternehmen von der dann folgenden Zustimmung der US-amerikanischen Regulierungsbehörden aus. Dann könnte die Übernahme noch Anfang 2012 vollzogen werden.

Die Interessen von Google gelten dabei weniger dem Handygeschäft Motorolas oder gar einem Einstieg in dieses, als vielmehr deren Vielzahl an Patenten und Schutzrechten, auf die Google bisher keinen Zugriff hatte. Immerhin handelt es sich um rund 7.500 Patentanträge und 17.000 Schutzrechte Motorolas. Laut Google werde Motorola dagegen eine gewisse Selbständigkeit im Hardwaregeschäft behalten.