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Brandenburg erhält leistungsfähiges Glasfasernetz

Der Berlin-Brandenburger Netzbetreiber DNS:NET will gemeinsam mit den Energieversorgern EWE und GasLINE sowie dem IT-Unternehmen GDMcom das Bundesland Brandenburg mit schnellem Internet über Glasfaser versorgen.

Synergien effektiv ausnutzen

Die beteiligten Unternehmen gaben gestern in einer Presseerklärung ihre Kooperation bekannt. Geplant ist die Inbetriebnahme eines Glasfaserrings für Brandenburg, der eine Leistung von 10 Gigabit/s verspricht. Um die Haushalte mit den schnellen Internetzugängen versorgen zu können, stellen die regionalen Energieversorger ihre Glasfasernetze zur Verfügung. Gemeinsam verfügen die Unternehmen über insgesamt 3.000 Kilometer Glasfaserleitungen.

Angesichts der gestrigen Eröffnung in Ludwigsfelde betonte der DNS:NET-Geschäftsführer Alexander Lucke, dass die Ausnutzung der Synergien der beteiligten Unternehmen den Glasfaserring auf mehrere tausend Kilometer erweitern könnte. Der Bürgermeister des 24.000-Einwohner-Ortes Ludwigsfelde bei Berlin äußerte sich erfreut und stolz darüber, dass die Region mit wichtigen Industrie- und Gewerbeparks an das neue Hochleistungsnetz angeschlossen werde.

Versorgung des Berliner Speckgürtels

Zunächst sollen 20.000 Einwohner im südlichen Berliner Speckgürtel an das Netz angeschlossen werden. Danach soll das östliche Gebiet folgen. Nach Angaben von DNS:NET können aufgrund der Lage der bereits vorhandenen Trassen schnelle Anschlüsse realisiert werden. Unternehmensangaben zufolge werden auch abgelegene Regionen mit Glasfaseranschlüssen versorgt werden können.

Bereits seit 2007 investiert das Unternehmen DNS:NET in Brandenburg und sorgt für die Entwicklung eigener Infrastrukturen. Bereits 40.000 Haushalte nutzen schon die schnellen Internetanbindungen des Unternehmens.