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Kim Schmitz erhält mehr Geld für Lebensunterhalt

Der in Neuseeland unter Hausarrest stehende Megaupload-Betreiber Kim Schmitz bekommt mehr Geld um seinen monatlichen Lebensunterhalt zu finanzieren. Einer Meldung des neuseeländisches Blattes „New Zealand Herald“ zufolge hat ihm ein Gericht 60.000 neuseeländische Dollar, das sind 37.000 Euro, monatlich zugestanden.

Schmitz wollte mehr als das Dreifache

Ob das für den Internet-Millionär ein ausreichender Betrag ist, bleibt fraglich, den Berichten zufolge wollte er monatlich 220.000 neuseeländische Dollar zur Verfügung haben. Mit dem Geld will der Internet-Millionär seinen aufwändigen Lebensstil, Personalkosten und Kreditkosten begleichen. Darüber hinaus wird berichtet, dass Schmitz auch einen beschlagnahmten Mercedes zurückerhält. Auch Schmitz Frau bekommt ebenfalls Geld aus dem eingefrorenen Vermögen. Sie soll monatlich rund 32.000 neuseeländische Dollar erhalten, auch sie erhält ihr Fahrzeug zurück.

Anhörung am 20. August

Die US-Justiz wirft Schmitz massive Urheberrechtsverletzungen vor und verlangt die Auslieferung des Megaupload-Betreibers in die USA. Nach Angaben der US-Behörden ist durch die Urheberrechtsverletzungen auf der Megaupload-Plattform ein Schaden in Höhe einer halben Milliarde US-Dollar entstanden. Ein Termin für eine Anhörung wurde für den 20. August angesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt ist es Schmitz erlaubt, sich gemeinsam mit seiner Familie auf seinem Anwesen in Auckland aufzuhalten. Schmitz war unter Auflagen vier Wochen nach seiner Festnahme auf Kaution freigelassen worden.