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Internet-Datenschutz: Google verstößt gegen Rechte

In den USA haben mehrere Google-Nutzer Klage gegen die neuen Datenschutzregeln des Internet-Konzerns Google erhoben. Die Sammelklage wurde auch im Namen aller anderen Google-Nutzer aus den USA formuliert und lautet auch Verletzung der Verbraucherrechte, wie Medienberichten. Quell des Unmuts ist die Verknüpfung der Suchmaschine mit Daten aus dem E-Mail-Dienst und Sozialem Netzwerk zu Werbezwecken.

Klagen aus den USA

Google hatte aus dem E-Mail-Dienst und dem Sozialen Netzwerk G+ mit der Suchmaschine Verknüpft und für Werbezwecke verwendet. In der Sammelklage von drei Personen heißt es nun, der Nutzer habe jeweils bei unterschiedlichen Diensten „eine völlig andere Erwartung von Privatsphäre“. Eine ähnliche Klage erreichte das Bezirksgericht von San Jose in Kalifornien.

Zum 1. März bündelte Google die zuvor getrennten Datenschutzerklärungen von rund 70 Diensten zu einem einzigen Dokument. Die Nutzer wurden darüber in Kenntnis gesetzt, dass künftig Daten aus verschiedenen Diensten verknüpft werden können, angeblich um die Nutzung „unkomplizierter und intuitiver“ zu machen. Die personalisierte Suche ist nun eine entsprechende Form.

Europäisches Recht nicht eingehalten

Im Auftrag ihrer europäischen Partnerbehörden führte die französische Datenschutzkommission (CNIL) eine Prüfung durch. Ihrem Ergebnis zufolge verstößt die neue Datenschutzrichtlinie für alle Google-Dienste gegen das europäische Recht.

Laut Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar sollte insbesondere die Verknüpfung personenbezogener Daten von Google-Kunden aus unterschiedlichen Diensten auf erhebliche Bedenken stoßen.