Berliner Start-Up „Amen“ erhält Finanzspritze
Vor einem halben Jahr ging in Berlin das Internet-Start-Up „Amen“ ans Netz. Unter großer medialer Beachtung wurde damals berichtet, dass auf der Plattform User ihre Meinung zu alles und jedem abgeben könnten und dies wiederum von anderen Usern bewertet würde. Seitdem ist es sehr ruhig um das Unternehmen geworden.
Integration neuer Funktionen
Nun berichtet unter anderem das Online-Portal des „Focus“, dass sich „Amen“ finanzielle Unterstützung der beiden Investment-Firmen Sunstone Capital und Slow Ventures geholt habe. Insgesamt soll es sich um eine Million US-Dollar handeln. Beim Start des Unternehmens hatten unter anderem bereits der US-Schauspieler Ashton Kutcher und das US-Unternehmen Index Ventures 2,9 Millionen US-Dollar investiert. Mit dem frischen Geld soll die Plattform neue Funktionen erhalten. So soll es künftig möglich sein, auch Fotos zu integrieren.
Wenig Aktivität der User
Nachdem das Start-Up mit einem riesigen Hype gestartet war, gab es eigentlich kaum mehr Berichte über das Unternehmen. Vor allem zahlreiche Scherz-Beiträge trugen nach Ansicht unterschiedlicher Blogger dazu bei, dass das Portal keinen Mehrwert mehr für die User bot. Aus den Beiträgen der Nutzer werden bei „Amen“ Hitlisten erstellt. Das Online-Magazin „Gründerszene“ berichtete bereits Anfang November, dass die Plattform bei rund 25.000 Nutzern nur auf 1.700 Eintragungen pro Tag käme, was nicht für eine gesteigerte Aktivität der Amen-User spräche.
