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Yahoo baut Konzern um und streicht 2000 Stellen

Einem Bericht des amerikanischen Nachrichtendienstes Bloomberg zufolge wird der amerikanische Internetkonzern Yahoo 2000 Arbeitsplätze streichen. Der neue Yahoo-Chef Scott Thompson, der seit Anfang Januar in seiner Position ist, will das Unternehmen offenbar radikal umbauen.

375 Millionen US-Dollar sollen eingespart werden

Unter Berufung auf Börsenanalysten berichtet Bloomberg, dass mit weiteren Stellenstreichungen zu rechnen sei. In Bereichen, die ausgebaut werden, sind Einstellungen möglich. Mit den Jobstreichungen will Yahoo rund 375 Millionen US-Dollar einsparen. Von den Entlassungen sind einem Bericht des Portals „ZDNet“ zufolge alle Abteilungen des Unternehmens betroffen. Vor allem die Produktsparte soll sehr stark unter den Sparmaßnahmen leiden. Ob auch Führungskräfte ihren Hut nehmen müssen, ist nicht bekannt.

Komplette Umorganisation geplant

In den nächsten Wochen plant die Yahoo-Führung eine komplette Umorganisation des Unternehmens. Dabei werden alle Geschäftsbereiche überprüft und zusätzliche Kürzungen und Entlassungen könnten auch in Zukunft auf die Mitarbeiter zukommen. Insgesamt arbeiten bei Yahoo 14.000 Beschäftigte, von denen nun die ersten 2.000 von den Streichungen betroffen sind.

Im letzten Jahr musste das einst florierende Internetunternehmen eine Umsatzeinbuße von 21 Prozent hinnehmen, der Nettogewinn sank um 15 Prozent. Mit einer neuen weltweiten Media-Abteilung, die sich um die Yahoo-Consumer-Produkte kümmern soll, sowie einem weltweiten regionalen Betrieb soll das Unternehmen neu aufgestellt werden.