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Internetuser haben Angst vor Weitergabe persönlicher Daten

Aus einer Umfrage des amerikanischen Magazins „Consumer Report“ geht hervor, dass 71 Prozent aller Internetuser besorgt sind, dass ihre im Netz gespeicherten persönlichen Angaben ohne ihr Einverständnis weitergegeben werden könnten.

Keine Löschung der Daten

Dabei äußerten die Befragten auch Bedenken, dass ihnen Angaben, die über ihre Person im Internet gespeichert seien, bei der Suche nach einem Arbeitsplatz schaden könnten. Die Internetuser gaben an, besorgt zu sein, dass Firmen ihre Daten auch dann noch speichern würden, wenn diese gar nicht mehr benötigt würden. Desweiteren sorgen sich mehr als die Hälfte der User über eine direkt auf Kinder ausgerichtete Werbung. Auch bei der Nutzung von Smartphones haben User durchaus Bedenken, so ergab es die Umfrage. Das Magazin berichtet, 65 Prozent aller Smartphone-Besitzer hätten Angst, dass einige Anwendungen auf ihre persönlichen Daten wie Kontakte oder auch Fotos zugreifen könnten.

Die Ergebnisse der Umfrage wird „Consumer Report“ an die nationale amerikanische Telekommunikationsbehörde weiterleiten. Dabei soll gleichzeitig angeregt werden, einen Verhaltenskodex für die Sicherheit der Daten im Netz zu vereinbaren.

Auch deutsche User sind zunehmend besorgt

Auch die deutschen User haben in einer Befragung von TNS Infratest angegeben, sich mehr Sicherheit und Klarheit im Netz zu wünschen. Nach Angaben der Marktforscher waren 61 Prozent aller Befragten unzufrieden mit den Bedingungen von Onlineangeboten und forderten deutlich transparentere Informationen über die Verwendung ihrer Daten.